Pizzastein24.de – für Pizza wie im Steinofen gebacken

*Werbung*kostenfreie Testprodukte*

Wer mich kennt, der weiß – ich liiiiiiiebe Pizza! ❤
Als ich den Pizzastein von Pizzastein24 entdeckte, war mir klar, dass ich ihn unbedingt testen muss. Ich hatte ehrlich gesagt vorher noch nie von einem Pizzastein gehört und war dementsprechend neugierig, ob mir die Pizza vom Pizzastein wirklich besser schmecken wird.

Das Unternehmen

Im Jahr 2004 gründete  Dipl.-Ing. (FH) Florian Bischof das Unternehmen und betreibt dieses ohne weitere Mitarbeiter im Nebengewerbe.

Der Test

Der Pizzastein und die Pizzaschaufel wurden schnell geliefert und wirklich gut verpackt. Sowohl Stein als auch Schaufel kamen ohne jegliche Kratzer bei mir an. Als ich das Paket öffnete, strahlte mich die Pizzaschaufel schon an – und ich sie. 🙂
Klingt natürlich jetzt erstmal etwas übertrieben und kitschig, aber ich liebe Pizza einfach und habe mich über diese Zusage zum Produkttest so unfassbar dolle gefreut, dass ich es kaum abwarten konnte bis das Paket eintraf. 😀

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Der Pizzastein besteht aus hochwertigem Schamotte, welches in Deutschland hergestellt wird. Wem Schamotte ein Fremdwort ist: Aus diesem Material sind die meisten Steinöfen hergestellt. 😉
Der Stein ist lachsrosa und von beiden Seiten glatt. So kann er beidseitig verwendet werden und hat dadurch eine doppelt so lange Lebenszeit wie einseitig verwendbare Steine. Mit den Abmessungen von ca. 40 x 30 x 3 cm passt er perfekt in die meisten normalen Backöfen. Zur Sicherheit würde ich vor der Bestellung jedoch noch einmal abmessen. Der Pizzastein hat ein stolzes Kampfgewicht von ca. 6,5 kg. Damit ist er relativ schwer, was für mich jedoch auch für eine gewisse Qualität spricht. Ein Steinofen wiegt ja auch mehrere Hundert Kilo, wenn nicht sogar mehr. Das Gewicht kommt sicher auch durch die Dicke von 3 cm zustande. Umso dicker der Stein, umso besser kann er Hitze speichern und umso kleiner ist die Gefahr, dass er zerbricht.

Die Pizzaschaufel besteht aus 6 mm Birkensperrholz und hat die Abmessungen ca. 39,5 x 29,5 cm. Die Vorderkante der Schaufel ist leicht angeschrägt. So kann man die Pizza leichter auf den heißen Stein.

Das Set aus Pizzastein und Pizzaschaufel könnt ihr bei Amazon für zur Zeit 29,90 Euro erwerben. Ein unschlagbarer Preis, wenn man bedenkt, wie lange die Produkte halten.

Natürlich könnt ihr die Pizzaschaufel auch einzeln erwerben. Sie kostet zur Zeit 10,90 Euro und ist auch auf Amazon erhältlich.

Eine Anleitung erhält man nach dem Kauf als PDF per Mail.

Die Anwendung ist kinderleicht. Einfach den Pizzastein auf mittlerer Schiene auf den Rost legen. Den Backofen lässt man dann einfach für dreizig bis sechzig Minuten auf höchster Stufe laufen (am Besten mit Umluft). So hat der Pizzastein genug Zeit sich aufzuheizen. Umso länger der Stein Zeit zum Aufheizen hat, umso besser. Umluft schaltet man nach der „Aufheiz-Zeit“ dann ab und schiebt die Pizza mit Hilfe der Pizzaschaufel auf den heißen Stein. An dieser Stelle ein kleiner Hinweis an alle Schussel und Pechvögel: Bitte achtet darauf den Stein nicht anzufassen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das dieser sehr heiß wird. 😀

Laut Hersteller braucht die Pizza nun nur noch vier bis sieben Minuten. Die Pizza ist also rasend schnell fertig. 🙂

Jetzt seid ihr bestimmt schon wild am Rechnen wegen der Stromkosten. Da können Pizzastein24.de und ich euch beruhigen. Auf http://www.pizzastein24.de findet ihr hierzu folgende Rechnung, die ich zitiere:

Schamotte hat eine Wärmekapazität von ca. 0,85 kJ/kgK. Das bedeutet, um 1 kg Schamotte um 250 Grad zu erwärmen, werden (0,85*0,000278*250) = 0,059 kWh benötigt. Das macht bei einem Strompreis von 25 ct/kWh gerade einmal 1,5 ct/kg. Auf den ganzen Stein mit 6,5 kg gerechnet also nur ca. 10 ct. Das Einsparpotential bei dünneren Steinen ist also praktisch zu vernachlässigen.

Für mich persönlich waren die Stromkosten kein Thema. Natürlich kann man die Pizza auch auf herkömmliche Weise machen – schmeckt dann halt aber nicht so gut. 😉

Ich bin da eher der Genießer-Typ. Natürlich gibt es auch Momente, wo man die Zeit zum Aufheizen des Steins nicht hat und es schnell gehen muss. Wenn wir aber mal ehrlich sind, den Pizzateig selbst zu machen, ihn ggf. gehen zu lassen und ihn dann zu belegen dauert auch, wenn man schnell ist ungefähr eine Stunde. In der Zeit ist der Pizzastein dann auf „Betriebstemperatur“ und einsatzbereit.

So sieht es aus, wenn der Pizzastein im Backofen auf dem Rost liegt.

Test 1: Die Tiefkühlpizza

Zunächst habe ich eine Tiefkühlpizza mit dem Pizzastein gebacken. Hierfür habe ich eine Sorte genommen, die ich bereits kannte. So habe ich den Geschmack bei herkömmlicher Zubereitung für den Vergleich mit dem Pizzastein.

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Pizza Prosciutto – super lecker! Ich habe den Stein wie gewohnt vorbereitet und dann die Pizza mit der Schaufel auf den Stein geschoben. Die angegebene Zubereitungszeit beträgt laut Packung zehn bis zwölf Minuten. Auf dem Pizzastein war sie bereits nach fünf Minuten fertig.
Der Boden war super knusprig; der Belag schön saftig – so wie eine gute Pizza sein sollte! ❤
Bei der herkömmlichen Zubereitung ohne Pizzastein war der Boden leicht weich durch den Belag.
Es ist also schon bei der Tiefkühlpizza ein deutlicher Geschmacksunterschied zu bemerken.

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Sieht das nicht lecker aus?! 🙂
Wirklich klasse! ❤

Test 2: Frischteig-Pizza (Kühlschrank)

Für den zweiten Test habe ich mir eine Frischteig-Pizza aus der Kühlung (nicht tiefgekühlt) ausgesucht. Laut Hersteller schmeckt diese besonders gut nach der Zubereitung auf dem Pizzastein.

Wichtig zu erwähnen ist, dass man die Pizza am Besten immer mit der Pizzaschaufel auf den Pizzastein schiebt. Da der Stein sehr heiß wird, ist sonst die Verbrennungsgefahr groß.

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Hier seht ihr die fertig zubereitete Pizza. Ohne den Pizzastein hätte die Zubereitung ca 15 Minuten gebraucht. Mit dem Pizzastein war sie in knapp 6 Minuten fertig und schön knusprig. Der Belag bleibt trotzdem schön saftig.

Die Frischteig-Pizza aus der Kühlung wird um Längen besser durch den Pizzastein. ❤

Test 3: Frischteig-Pizza (Tiefkühl)

Als Nächstes habe ich eine Frischteig-Pizza aus der Tiefkühlung mit dem Pizzastein zubereitet. Ich muss sagen, dass ich vorher garnicht wusste, dass es die Frischteig-Pizza auch als Tiefkühl-Pizza gibt.

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Ich liebe Käse, daher habe ich mir die Sorte „Vier Käse“ ausgesucht. Laut Herstellerangaben hätte die Zubereitung ohne Pizzastein knapp 20 Minuten gedauert. Mit dem Pizzastein war sie nach etwas über 10 Minuten fertig.

Hier seht ihr das Ergebnis. Leider ist der Boden bei dieser Pizza-Variante nicht so schön knusprig geworden wie bei den anderen Variationen. Lecker war sie trotzdem. 🙂

Test 4: Selbstgemachte Pizza

Den vierten und letzten Test habe ich mit selbstgemachter Pizza gemacht. Okay, so ganz richtig ist das nicht. Da ich eine absolute Niete beim Kochen und Backen bin, habe ich mir mit einem Pizza-Kit ausgeholfen. 😀

Während der Pizzastein aufheizte, habe ich die Pizza direkt auf der Pizzaschaufel vorbereitet. Wichtig ist hier, dass genug Mehl verwendet wird, da der Teig sonst am Stein  anbrennt. Wer öfter backt, weiß dies ja aber, da es bei den meisten Backwaren so ist.

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Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, ist mir diese Pizza mehr als gelungen. ❤
Der Boden ist unglaublich knusprig geworden – wie auf Steinofen gebacken. Der Belag ist schön saftig geblieben. Kurzum: Eine Pizza wie sie sein sollte! Und das dank dem Pizzastein von Pizzastein24.de. 🙂

Mein Fazit

Der Pizzastein ist auf jeden Fall eine Bereicherung! Für Liebhaber von richtig guter Pizza ist er genau das Richtige. Ich möchte ihn nicht mehr missen. ❤

Und nun interessiert mich eure Meinung. Habt ihr selbst einen Pizzastein? Wie sind eure Erfahrungen damit? Seid ihr genauso begeistert wie ich?

Eure Franzi

3 Gedanken zu „Pizzastein24.de – für Pizza wie im Steinofen gebacken“

  1. Oh wie cool😍ich habe noch keinen Pizzastein…aber wäre perfekt für uns👍…zuerst würde ich eine Salami-Pizza für meine Familie👫👭💏machen….dann meine Lieblingspizza🍕mit Paprika😍…danke…für deinen tollen Bericht…und die leckeren Bilder😍…

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  2. Hallo Franzi
    Wir haben auch einen Pizzastein und der ist wirklich super. Unserer ist von einem anderen Hersteller und viel dünner, aber auch hier merkt man einen deutlichen Unterschied. Besonders bei Flammkuchen liebe ich den Pizzastein. Es ist ja meist gar nicht so einfach, einen knusprigen Boden hinzubekommen bei Flammkuchen, ohne dass die Ränder verbrennen. Das gelingt mit einem Pizzastein deutlich leichter.

    Allerdings finde ich, dass der Pizzastein auch recht empfindlich ist. Unserer besteht aus einer Spezialkeramik (so steht es dabei) und man sollte unbedingt darauf achten, dass der Stein nicht feucht wird (also auch nicht mit einem feuchten Tuch abwischen). Überhaupt ist die Reinigung recht schwierig und es sieht schnell unschön aus, weil man Reste ja nur „abkratzen“ darf (ein Ceranfeldschaber leistet dabei gute Dienste). Man sollte auch darauf achten, den Stein nicht im geschlossenen Ofen zu lassen, da er dort auch Feuchtigkeit ziehen kann und dann schimmelt er schnell. Dadurch dass man ihn aber nicht im Ofen „parken“ sollte, hat man wieder ein Platzproblem. Er braucht ja doch recht viel Platz. Wo bewahrt ihr denn euren Stein auf? Bei uns liegt er meistens irgendwo rum und hat keinen ordentlichen Platz. Das stört mich manchmal dann doch etwas. Aber dann ist da wieder diese leckere Pizza und der noch bessere Flammkuchen… Wirklich ein Dilemma ^^

    Gefällt 1 Person

    1. Dieser Pizzastein ist sehr robust und lässt sich relativ leicht reinigen. Ich lasse ihn im Backofen auf dem Rost. Zum Abkühlen lasse ich natürlich die Ofentür einen Spalt offen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann und sich nicht sammelt. Ich butze den Stein nun schon seit einiger Zeit und er ist bis auf minimale Gebrauchsspuren wie neu 🙂

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